„Liebe geht raus!“ ist jugendsprachlich und im engeren Sinn als Dankesformel zu verstehen – man ruft jemandem Liebe zu, dem man für etwas sehr verbunden ist. Im weiteren Sinn ist das Motto jedoch vor allen Dingen auch als Auftrag zu verstehen. In der eigens für die Jugendfreizeit geschriebenen Hymne heißt es im Refrain:
„Liebe geht raus an alle Menschen.
Liebe geht raus, ob arm ob reich.
Denn du kannst Liebe verschenken an deinen Nächsten.
Bei Gott sind wir alle gleich.“
Dieser Liebesgedanke zog sich durch das 4-tägige Programm. Bei bestem Wetter hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Workshops und Jugendstunden zu besuchen, an Bibelkreisen teilzunehmen, sich am Strand sportlich zu betätigen und vieles mehr. Bezirksapostel Heynes nahm sich an der Seite von Apostel Kasper die Zeit, um an diesem langen Wochenende mit vielen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. In einer Fragenstunde stand der Bezirksapostel am Samstagvormittag ganz offiziell für Fragen zu seinem Lebens- und Glaubensweg offen.
Den krönenden Abschluss für die ca. 550 Teilnehmer der Freizeit bildete der Sonntagsgottesdienst mit dem Bibelwort:
„Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.“ (Hebr. 10,23-24)
Bezirksapostel Heynes rekapitulierte das Wochenende: „Ich spüre, dass die Liebe mir entgegengekommen ist. Jede Begegnung, die ich an diesem Wochenende hatte, jedes Gespräch - das war für mich ein Zeichen der Liebe Gottes durch euch.“
Das Wort rufe dazu auf, an der Lehre Jesu festzuhalten. Gott ergreife unsere Hand, wie Eltern, die ihre Kinder über eine gefährliche Straße führen. Und dann gelte es, auch vertrauensvoll zurückzudrücken und bewusst in seiner Nähe zu bleiben.
„Do unto others what you want them to do unto you”, erwähnte der Bezirksapostel dann als Merksatz aus seiner Muttersprache. Man erwarte von anderen vielleicht Geduld, Toleranz und dass einem Fehler verziehen werden. Das müsse dann auch der eigene Anspruch sein.
„Außerdem muss man sich auch bewusst sein, ich habe eine Aufgabe hier auf Erden. Ich bin Christ und das gehört zu dieser Verantwortung, dass ich Liebe auch ausstrahlen kann.“
Letztlich führte der Bezirksapostel noch an, dass das Bekenntnis der Hoffnung ein öffentliches Bekenntnis sei: „Lasst uns diese großartige Botschaft des Vertrauens weitergeben. Die Welt, in der wir leben, braucht die Ermutigung junger Menschen, keine Negativität. Davon gibt es reichlich. Lasst uns als neuapostolische Christen Hoffnung an andere weitergeben. Die Hoffnung, die wir haben, ist die Hilfe, die wir von Gott erhalten.“
Neuapostolische Kirche