„Der Bibelvers beinhaltet ein großes ABER“, so Priester i. R. Bolze zu Beginn der Ansprache.
„Einerseits steht fest, dass wir diese Erde verlassen müssen. Gerade, wenn man seine eigne Mutter abgeben muss, ist dieser Verlust unvergleichbar schmerzhaft.
Andererseits betont der Psalmist aber, dass das Leben ein Ziel hat. Es folgt noch etwas. Dieser Gedanke ist für viele Menschen Zeitlebens ein großes Fragezeichen. Für unsere Schwester Borowski aber nicht. Sie hatte das Ziel gefunden – die Gemeinschaft mit Christus.“
In den letzten Jahren sei Schwester Borowski im Alltag von ihren Kindern sehr liebevoll unterstützt worden, so der Priester weiter. Es sei viel Gutes für sie getan worden. In den Stunden der Trauer gelte es jetzt, sich als Familie weiterhin gegenseitig Gutes zu tun und sich liebevoll beizustehen.
Gisela Borwoski wurde 1948 geboren. Sie gehörte für den Großteil ihres Lebens zur Gemeinde Berlin-Weißensee. Im Jahr 2016 empfingen sie und ihr Mann den Segen zur Goldenen Hochzeit. Am 4. August 2026 ist Gisela Borwoski verstorben. Die Beisetzung erfolgte auf dem Parkfriedhof Marzahn an der Seite ihres bereits 2021 verstorbenen Mannes.
Neuapostolische Kirche