„Skadi ist ein kleiner Sonnenschein“, so der Priester zu Beginn der Ansprache. „Bei unseren vorherigen Begegnungen hat sie immer gelächelt. Jetzt lächelt sie auch wieder. Möge sie ihren Eltern, ihrer Familie und ihrer Gemeinde immer viel Freude machen.“
An die Eltern gerichtet stellte Vorsteher Lux heraus: „Ihr seid heute hier, weil ihr spürt, dass euer Kind neben allen leiblichen Bedürfnissen auch eine geistige Heimat braucht.“
Dann kam der Vorsteher auf das Psalmwort zu sprechen. „Der 23. Psalm ist der bekannteste Psalm. Unter anderem heißt es dort: ‚Denn du bist bei mir‘.
Was der Psalmist hier beschreibt, ist im Prinzip der Weg eines ganz normalen Lebens. Er spricht von ‚frischem Wasser‘ und ‚grünen Auen‘. Das sind Momente der Liebe und des Glücks. Momente, in denen liebe Menschen und fördern und unterstützen. Manchmal gibt es im Leben aber auch ‚ein finsteres Tal‘. Da herrscht Einsamkeit und Traurigkeit. Selbst als Eltern kann man in solchen Situationen nicht immer weiterhelfen.
Wir dürfen uns aber freuen, dass wir einen Gott haben, der nicht irgendwo am Bergrand bleibt, wenn wir uns im ‚finsteren Tal‘ befinden. Sondern wir haben einen Gott, der an unserer Seite ist – denn er ist der ‚gute Hirte‘.
Gott sagt heute ein großes JA zu Skadi und will auf ihrem Lebensweg auch an ihrer Seite sein.“
Neuapostolische Kirche