Das aufwändig von den Eltern erstellte Bühnenbild, bestehend aus dem standfesten Haus Isais, welches sogar mit einem bepflanzten Blumenkasten geschmückt war, selbstgebastelten Palmen, einem Brunnen mit echtem Wasser, allerliebsten Schäflein, die auf der Weide Davids grasten, mussten auf die Räumlichkeit angepasst werden. Ein Technik-Team kümmerte sich um die reibungslose Übertragung.
Die Kinder verkörperten mutig ihre Rollen und brachten auch kreative Ideen ein.Elkana und Aaron führten als Erzähler überzeugend durch die Geschichte. Aarons Rap „Ich will weg von zu Haus“ wurde authentisch dargeboten. Isai gab sich perfekt als alter Mann mit Rückenleiden. Die Söhne meisterten ihre Vorstellung pantomimisch gegenüber Samuel mit Charme und Verstand.
Zutiefst emotional wirkten die solistischen Liedvorträge des „Samuel“ mit dem Titel „Der Mensch sieht, was vor Augen ist“ und Davids Gebet „Gott, du bist mein Gott“.
Auf Hochtouren kamen die Darsteller als sich die Heere der Israeliten und Philister gegenüberstanden und das musikalisch mit dem Lied „Stellt euch dem Kampf“ mit Marschbewegungen umsetzten.
Eindrucksvoll und furchterregend erschien der über 1,90 m große Goliath mit kräftiger Stimme auf der Bühne, ausgerüstet mit Schwert und Schild. David lies sich nicht einschüchtern und schleuderte den Stein an Goliaths Kopf, der daraufhin filmreif zu Boden ging.
Eine gelungene Vorstellung mit dem Impuls: „Der Mensch sieht, was vor Augen ist“zum Nachdenken für alle wurde mit viel Beifall und anschließender Pizza belohnt.
Neuapostolische Kirche